Polen

Gesellschaftliche Voraussetzungen und allgemeine Grundlagen der Lehrerausbildung in Polen

(als PDF-Download mit Schaubildern rechts in der Sidebar verfügbar)


Der gesellschaftliche Transformationsprozess zu Beginn der 90er Jahre des 20. Jahrhunderts führte in Polen zu radikalen Veränderungen, die zunehmend auch das Schulsystem erfassten. Als eine dringende Notwendigkeit erachtete man die Ausweitung des bestehenden Fremdsprachenangebots an allgemeinbildenden Schulen. Wie an allen Schulen der Länder des Warschauer Pakts, war die russische Sprache auch in Polen ab der fünften Klasse mit 2-3 Wochenstunden verpflichtendes Unterrichtsfach. Weitere Fremdsprachen (Englisch, Französisch, Deutsch) konnten lediglich in wenigen städtischen Oberschulen erlernt werden. In der Wojewodschaft Opole kam als Besonderheit hinzu, dass aufgrund der politisch unterdrückten deutschstämmigen Minderheit, die deutsche Sprache überhaupt nicht gelehrt werden durfte und lange Jahre Gebrauch und Pflege sogar unter Strafe gestellt waren.
Während die eher ungeliebte russische Sprache am Ende des 20. Jahrhunderts zunehmend an Bedeutung verlor, fragten gleichzeitig immer mehr Schüler und Eltern westeuropäische Sprachen in den Schulen nach. Als Reaktion auf diese Veränderungen entwickelte man im Warschauer Ministerium für Nationale Bildung (Ministerstwa Edukacji Narodowej) ein neuartiges Ausbildungssystem für die dringend benötigten Fremdsprachenlehrer. Da ein klassisches fünfjähriges Hochschulstudium einen Zeitverlust für die Lehrerausbildung darstellte und die Wahrscheinlichkeit, dass alle Absolventen in den Schuldienst gingen, aufgrund der schlechten Bezahlung im staatlichen Schulsystem, eher unwahrscheinlich erschien, erschuf man ein landesweites System von etwa 90 Fremdsprachenlehrerkollegs.
An diesen teils staatlichen, teils privaten Einrichtungen bildet man seitdem in einem dreijährigen Studium Lehrerinnen und Lehrer für die Fächer Deutsch, Englisch oder Französisch aus. Absolventen dieser Kollegs dürfen bereits nach den drei Jahren an allen polnischen Schultypen (Grundschule [Szkoła Podstawowa], Mittelschule [Gimnazjum], Oberschule [Lizeum], Berufsschulen [Szkoły Zawodowy]) unterrichten. Um jedoch eine Festanstellung im staatlichen Schuldienst zu erhalten, ergänzen mittlerweile die meisten Absolventen ihre Ausbildung durch ein weiterführendes, fachwissenschaftliches Studium (Germanistik, Anglizistik oder Romanistik) an einer frei wählbaren Universität und erlangen nach weiteren zwei Jahren den notwendigen Magisterabschluss.
Da alle Kollegs durch die sprachwissenschaftlichen Institute in der Nähe liegender Universitäten betreut werden (das Kolleg in Opole von den Universitäten in Opole und Breslau), werden alle erbrachten Studienleistungen von diesen anerkannt und die Fortsetzung des Studiums an einer Universität uneingeschränkt gewährleistet. Damit herrscht quasi Lehrfreiheit an allen Kollegs.
Durch dieses System konnte innerhalb der vergangenen 15 Jahre nicht nur der Bedarf an Fremdsprachenlehrern in den klassischen, für den Fremdsprachenunterricht vorgesehenen Schultypen (Mittel- und Oberschule) befriedigt, sondern auch zunehmend auf Grundschulen, regional sogar auch Vorschulen und Kindergärten, ausgedehnt werden.
Zwar werden nach wie vor Fremdsprachenlehrkräfte auch durch klassische Studiengänge an Universitäten (5-jähriges Studium) ausgebildet, sie unterscheiden sich jedoch von der Lehrerausbildung an Kollegs insofern, als dass der Anteil schulisch-relevanter Kenntnisse und methodisch-didaktischer Kompetenzen, die in den Kollegs vermittelt werden, um ein Vielfaches niedriger liegen.
Zahlreiche Kollegs, so auch Opole, beschränken sich nicht nur auf die Ausbildung junger Fremdsprachenlehrer, sondern bilden auch bereits im Schuldienst befindliche Lehrerinnen und Lehrer methodisch-didaktisch fort. Insbesondere ehemalige Russischlehrer wurden in zahlreichen Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen zu Deutsch- und Englischlehrern umgeschult. In den letzten Jahren wenden sich zunehmend auch Lehrer an Kollegs, die bereits ein Unterrichtsfach mit dem Magistertitel abgeschlossen haben, und aufgrund besserer Aufstiegschancen im polnischen Schulsystem, ein weiteres Unterrichtsfach benötigen. Da das Bedürfnis nach Fremdsprachenunterricht in allen Wojewodschaften ungebrochen ist, bietet eine Sprache als Unterrichtsfach und die damit verbundene Möglichkeit auf Überstunden, auch eine gesicherte Existenz für den nach wie vor gering bezahlten Lehrerberuf. Diesen Lehrkräften steht die Möglichkeit eines Nachmittags- oder Wochenendstudium (studium wieczorowy / zaoczny) zur Verfügung. Die ebenfalls dreijährige Ausbildung, in der jedoch lediglich 60-80% des Studienumfangs geleistet werden müssen, ermöglicht ihnen eine gleichwertige Lehrbefähigung.
 

LEHRERAUSBILDUNG IN POLEN


Voraussetzung für alle Ausbildungsgänge ist eine anerkannte Hochschulzugangsberechtigung (Matura).

Übersicht 2

1. Klassische Fachlehrerausbildung

Jahre
1    Hochschulstudium   
2
3
4
5    Magisterabschluss

> Berufseinstieg in alle Schultypen außer den Klassen 1-3 der Grundschule

2. Ausbildung für den pädagogischen Elementarbereich

Jahre
1    Fachstudium an einer Pädagogischen Hochschule
2
3
4
5    Magisterabschluss

> Berufseinstieg in der Klasse 0 der Vorschule und den Klassen 1-3 der Grundschule

3. Lehrerausbildung an einem Fremdsprachenlehrerkolleg

Jahre
1    Fachstudium an einem "NK" oder "NKJO"
2
3    Diplomabschluss/BA - "Lizencjat"

+1    Ergänzendes Fachstudium an einer Hochschule
+2    Magisterabschluss

> Berufseinstieg in alle Schultypen

Der Stundenumfang liegt in allen polnischen Schultypen bei 18 Unterrichtsstunden pro Woche. Durch die Übernahme von Funktionen innerhalb der Schulorganisation (z.B. Direktor, Vizedirektor, Lehrerausbildung, u. ä.) kann der Stundenetat auf 15, 12, 9 bzw. 4 Unterrichtsstunden pro Woche und gleichbleibendem Bruttogehalt reduziert werden. Bei Bedarf können Überstunden durch den Direktor im Umfang von max. einem halben Stundenetat vergeben werden. Zusätzlich existiert ein weitreichendes Prämien- und Gratifikationssystem, welches durch das Ministerium für Nationale Bildung und den Schulträgern festgelegt wird. Hierbei handelt es z.B. um: 1%iger Zuschlag pro Dienstjahr (bis zum 20. Dienstjahr), Dorfzuschlag (10%), Motivationszuschläge (3-15%), Zuschläge für erschwerte Unterrichtsbedingungen - z.B. bilingualer Unterricht (5-10%), Urlaubs- und Weihnachtsgeldregelungen, 13. Monatsgehalt, Prämien für ausgezeichnete pädagogische Arbeit etc..

Nach einer bestandenen Universitätsprüfung besitzt jeder Absolvent die Zulassung für den Schuldienst. Die Fachausbildung (jeder polnische Lehrer benötigt nur ein Unterrichtsfach) enthält lediglich geringe Anteile einer methodisch-didaktischen Grundbildung. Verpflichtend für alle Bewerber des Schuldienstes ist ein qualifizierender methodisch-didaktischer Grundkurs, der schulpädagogische und schulpsychologische Aspekte enthält. In der Regel wird ein solcher Kurs bereits währen des Studiums angeboten. Für berufliche Quereinsteiger werden diese Kurse durch die Methodischen Zentren der Wojewodschaften ausgeschrieben.
Nach einer erfolgreichen Bewerbung an einer Schule ist die Fort- und Weiterbildung dem Lehrer selbst überlassen. Für den beruflichen Aufstieg (s. Übersicht 3) innerhalb des polnischen Besoldungssystems werden Fortbildungs- und Qualifikationsmaßnahmen durch die regionalen Methodischen Zentren (WOM) oder die Zentrale Lehrerfortbildungseinrichtung (CODN) mit Sitz in Warschau übernommen. Die thematische Schwerpunktlegung obliegt dabei dem Lehrer selbst. Eine Verpflichtung zu solchen Maßnahmen besteht nicht, wird jedoch nicht zuletzt wegen der besseren Verdienstmöglichkeiten empfohlen und von den meisten Lehrern anstrebt. Während der beruflichen Qualifikation werden die Lehrer durch bereits „diplomierte" Kollegen pragmatisch und inhaltlich begleitet.

Das Fremdsprachenlehrerkolleg Opole (NKJO w Opolu)


Das Fremdsprachenlehrerkolleg Opole existiert seit 1990 und gehört zu den größten Einrichtungen dieser Art in Polen. Ungewöhnlich mag die Tatsache erscheinen, dass in der Stadt Opole noch zwei weitere, private Kollegs bestehen, die Deutsch- und Englischlehrer ausbilden. Trotz geringerer Studentenzahlen, verweisen sie auf den ungebrochenen Bedarf an Fremdsprachenlehrern.

Finanzieller Träger des NKJO Opole ist wie bei anderen öffentlichen Schulen der Region das Marschallamt der Wojewodschaft Opole (Bildungsdepartement Opole). Wie bereits erwähnt, wird das Kolleg durch die Institute der Germanistik und Anglizistik an der Universität Opole und der Romanistik der Universität Breslau wissenschaftlich betreut und vom Ministerium für Nationale Bildung in Warschau kontrolliert.

Im Schuljahr 2006/2007 studierten am NKJO Opole 710 Studenten. Sie verteilen sich wie folgt auf die einzelnen Abteilungen und Studiensysteme:

Regelstudium    Englische Abteilung    Deutsche Abteilung    Französische Abteilung
1. Studienjahr    95    81    -
2. Studienjahr    77    62    -
3. Studienjahr    70    56    17
Gesamt    242    199    17

Nachmittagsstudium    Englische Abteilung
1. Studienjahr    -
2. Studienjahr    -
3. Studienjahr    13

Wochenendstudium    Englische Abteilung    Deutsche Abteilung
1. Studienjahr    50    22
2. Studienjahr    39    18
3. Studienjahr    32    16
Gesamt    121    56

Der Ministerialverordnung vom 30. Juni 2006 über die Standards der Lehrerausbildung an Fremdsprachenlehrerkollegs (ROZPORZĄDZENIE MINISTRA EDUKACJI NARODOWEJ z dnia 30 czerwca 2006 r. w sprawie standardów kształcenia nauczycieli w kolegiach nauczycielskich i nauczycielskich kolegiach języków obcych) entsprechend, umfasst das Studium vier Lehr- und Lernbereiche, die jeden Studenten in drei Jahren zum Diplomabschluss führen.

Alle Fächer werden mindestens zwei Semester lang unterrichtet und enden mit einem Examen, in dem mindestens 60% der Gesamtpunktzahl erreicht werden müssen, um eine ausreichende Note zu erlangen [Notenskala am NKJO Opole: 2,0 nicht bestanden; 3,0 ausreichend; 3,5 ausreichend plus; 4,0 gut; 4,5 gut plus; 5,0 sehr gut; 6,0 ausgezeichnet].

Da 95% der Fächer in der Fremdsprache unterrichtet werden (lediglich Psychologie, Sprechschulung und Bildungsrecht werden auf Polnisch vermittelt), fördert dies in besonderer Weise die Sprachkenntnisse der Studierenden und verweist indirekt auf die Erfolge der jüngeren Reformen im polnischen Schulwesens, Fremdsprachen möglichst früh zum festen Bestandteil der schulischen Bildung zu machen.

Studenten des Nachmittags- und Wochenendstudiums studieren derzeit in einem zeitlichen Umfang von 80% des Regelstudiums.

In den Abteilungen werden folgende Fächer unterrichtet:

Allgemeine Sprachlehre    1620 Stunden
1    Fähigkeiten und Fertigkeiten der Fremdsprache    1080 Stunden
    Leseverständnis
    Schriftlicher Ausdruck
    Hörverstehen
    Sprachliche Interaktion
    Integrierte Sprachfertigkeiten
    Praktische Grammatik
    Phonetik
    Wortschatzarbeit und Übersetzung
    Kinder- und Jugendbuchliteratur
2    Philologische Ausbildung    540 Stunden
    Literaturgeschichte
    Kulturwissenschaften
    Sprachwissenschaft
    Beschreibende Grammatik
    Diplomseminar
3 Berufsbezogene Ausbildung    480 Stunden
    Grundlagen der Schulpädagogik
    Grundlagen der Psychologie
    Methodik-Didaktik des Fremdsprachenunterrichts
    Früher FSU (Primarpädagogik)
    Sprechschulung
    Schulpraktische Studien (Praktika)
4 Ergänzende Fächer    360 Stunden
    Zweite Fremdsprache
    Bildungsrecht
    IT im FSU
    Geschichte und Kultur Schlesiens
Gesamtstundenanzahl    2460 Stunden

Das Fremdsprachenlehrerkolleg Opole beschäftigt aktuell ca. 100 Lehrerinnen und Lehrer. Ein Großteil der Dozenten kommt aus der Schulpraxis oder hat zumindest langjährige Schulerfahrungen gesammelt. In den letzten Jahren wurden jedoch zunehmend mehr Lehrkräfte aus dem akademischen Hochschulbereich aufgenommen. Seit Gründung des NKJO Opole konnte ein ausgewogenes Verhältnis von Ortslehrkräften und Muttersprachlern erzielt werden. Im Schuljahr 2006/2007 arbeiten in den drei Abteilungen des Instituts 10 ausländische Lehrerinnen und Lehrer (5 - englische Abteilung, 4 - deutsche Abteilung, 1 - französische Abteilung).
Der Stundenetat für Angestellte beträgt am NKJO Opole 12 Semesterwochenstunden; faktisch übernehmen jedoch die meisten einen Lehrumfang von 18 Stunden, da es auch weiterhin an geeigneten Fachkräften für die Lehreraus- und -weiterbildung fehlt.

In den letzten Jahren ist eine verstärkte personale Zusammenarbeit mit den Instituten der betreuenden Universität von Opole zu verzeichnen. Diese Tatsache ist auch darauf zurückzuführen, dass seit drei Jahren die Absolventen des Kollegs ihre Abschlussprüfung (Verteidigung der Diplomarbeit) mit einer BA-Graduierung (polnisch: lizencjat) koppeln können. Diese „two-in-one"-Prüfung ermöglicht den Absolventen neben dem kolleginternen Diplomabschluss (zeitgleich) einen universitären BA-Abschluss zu erlangen, der es ihnen ermöglicht ihr Fachstudium an einer Universität problemlos und ohne zusätzliche Aufnahmeprüfung fortzusetzen.

In unregelmäßigen Abständen werden in Zusammenarbeit mit dem Methodischen Zentrum der Wojewodschaft Opole (WOM) sowie dem Bildungskuratorium Opole Fortbildungen, methodische Schulungen und Weiterbildungen zu unterschiedlichen Themen für Lehrkräfte des Fremdsprachenbereichs angeboten.

Zielsetzungen und aktuelle Bezüge der Projektaktivitäten


Durch einen Beschluss des Regionalparlaments Opole vom 30.03.2007, wurde das Fremdsprachenlehrerkolleg Opole (Nauczycielskie Kolegium Języków Obcych w Opolu) in Regionales Zentrum für die Fremdsprachenausbildung Opole (Regionalne Centrum Kształcenia Języków Obcych w Opolu) umbenannt. An diesem funktioniert neben dem NKJO seit dem 1.09.2007 eine weitere Bildungseinrichtung, deren Träger die Gebietskörperschaft Opole ist. Hierbei handelt es sich um das Öffentliche, allgemeinbildende Lyzeum mit bilingualem Sprachprofil. In einer Klasse mit verstärktem Deutschunterricht (12 Schülerinnen) und einer Klasse mit verstärktem Englischunterricht (19 SchülerInnen), werden in drei Jahren Schüler auf die polnische Matura vorbereitet. Neben dem klassischen Fächerkanon, werden zusätzlich 3 bis 4 Fächer pro Schuljahr in der jeweiligen Fremdsprache unterrichtet.
Die Lehrerinnen und Lehrer des Sprachbereichs sowie der fremdsprachlichen Fächer entstammen größtenteils dem Lehrkörper am Fremdsprachenlehrerkolleg.

Durch diese Erweiterung des Bildungsangebotes am Regionalen Zentrum für die Fremdsprachenausbildung Opole (RCKJO) konnte die Position der Einrichtung gestärkt werden. Ein intensiverer Kontakt für Lehrerausbilder und Lehramtskandidaten hinsichtlich einer stärker praxisbezogenen Ausbildung soll durch eine enge Zusammenarbeit mit der biligualen Oberschule erreicht werden. Für die Zukunft ist eine stärkere Verquickung der beiden Bestandteile, Oberschule und Lehrerausbildung, vorgesehen.

In diesem Zusammenhang ist auch die Bedeutung des LifeLongLearning-Projektes TIPP zu sehen.
Trotz pädagogischen, methodischen und fachdidaktischen Schwerpunkten im Studium können derzeit nur allgemeine Themen oberflächig aufgegriffen werden. Auf aktuelle pädagogische Probleme in der nationalen Bildungslandschaft oder spezifische regionale Problematiken wird nur wenig oder gar nicht eingegangen. So wird beispielsweise die besondere Situation der regionalen Zweisprachigkeit in der Wojewodschaft Opole weder theoretisch noch praktisch behandelt. Ein weiteres Problem stellen die weitgehend lehrerzentrierte Unterrichtsformen im polnischen Schulalltag dar. Binnendifferenzierte Förderung und Forderung finden kaum ihren Platz; eine weitgehende Selbstständigkeit der Schüler durch eigenverantwortliches Handeln und eine Förderung des selbstbestimmten Lernens sind weitgehend unbekannt und werden oft als nicht wünschenswert erachtet. Durch kritische Reflexionen von Lehramtskandidaten und Berufsanfängern wird zwar die Notwendigkeit einer grundlegenden Richtungsänderung auf oben genannte Aspekte erkannt und eine Veränderung für dringend notwendig befunden, Belastungsfaktoren auf System- und Organisationsebene des Schulalltags verhindern jedoch deren Umsetzung.
Durch die empirische Untersuchung der Belastungsbereiche von Berufsanfängern unter besonderer Berücksichtigung der Heterogenität im Fremdsprachenunterricht, sollen Notwendigkeiten und Bedürfnisse offen gelegt werden. Ein Manual mit Evaluierungs- und Bewertungstechniken (Schwerpunkt: Portfolio-Methode) soll zu einem effektiveren Classroommanagement führen.

Erstellt von M. Cichon