Europäischer Mehrwert

Der innovative Gehalt des Projekts liegt darin, dass angehende Lehrerinnen und Lehrer die Berufseinstiegsphase durch das im Projekt entwickelte Konzept, durch die Module, die an den verschiedenen Standorten erarbeitet werden, durch die operationalen Instrumente für die Lehrerbildung,   positiv erleben, tätige Lehrerinnen und Lehrer während  des Prozesses der Professionalisierung neue Handlungskonzepte vor allem im Umgang mit  Heterogenität erfahren (Weiterbildung) und diese dann in ihren Unterricht integrieren können. Lehrerausbilder und –ausbilderinnen erfahren eine Erweiterung ihrer Arbeitsmöglichkeiten. Hierbei soll vor allem die Arbeit der Lehrer und Lehrerinnen durch Bausteine ergänzt werden, die auch eigenverantwortliches, selbst organisiertes Arbeiten der Schüler und Schülerinnen fördern (Mediationsangebote, Entwicklung individueller Förderangebote, Bausteine zur Binnendifferenzierung etc.). Dabei bleiben der  Umgang mit Heterogenität, Classroommanagement,  Entwicklung diagnostischer Kompetenzen und Elemente des reflexiven Lernens die Säulen dieses Konzepts.

In den beteiligten Institutionen soll die Integration des entwickelten Konzepts in die vorhandenen Ausbildungsstrukturen erfolgen. Dabei werden von den einzelnen Partnern arbeitsteilig zu unterschiedlichen Themen Module entwickelt, die an den anderen Instituten eingesetzt und auf ihre Handhabbarkeit überprüft werden sollen.  

Es wird erwartet, dass die Erprobung und Implementierung der Projektergebnisse zu einer  Harmonisierung der Lehrerbildung in den beteiligten Partnerinstitutionen führt und damit zumindest an den am Projekt beteiligten Institutionen eine angepasstere europäische Lehrerausbildung gem. Forderungen des Lissabon -Prozesses stattfindet.